CDU-Kreisvorstand im Gespräch mit Vertretern der Katholischen und Evangelischen Kirchen in Waldeck-Frankenberg
Der CDU-Kreisvorstand hat sich im Rahmen seiner gestrigen Sitzung mit Vertreterinnen und Vertretern der Katholischen und Evangelischen Kirchen über das breite Spektrum der kirchlichen Arbeit im Landkreis informiert.
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Korbacg - Die gute Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Kirchen bei der Trägerschaft von Kindergärten wurde besonders hervorgehoben. So bestätigten viele Mitglieder des Kreisvorstandes, die auch in ihrer Kommune politisch aktiv sind, die Vorteile einer kirchlichen Trägerschaft bei Kindergärten wie zum Beispiel den geringeren Verwaltungsaufwand für die Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Neben dem finanziellen Engagement im Bereich der Kindergärten hob Pfarrerin Marianne Maltzahn auch das inhaltliche Engagement hervor, dass vielfach auch ehrenamtlich geleistet wird. Über das ökumenisch organisierte Notfallseelsorge-System informierten Dekan Bernd Böttner (Evangelische Kirche) und Dechant Gisbert Wisse (Katholische Kirche). Einen Überblick über die Arbeit des Diakonischen Werks Waldeck-Frankenberg gab Pfarrer Klaus Fackiner. Er stellte das breite Angebot des Diakonischen Werks vor, dass u. a. Lebensberatung, Mutter-Kind-Kuren, Sucht- und Drogenberatung und Schwangerschaftskonfliktberatung enthält. Der Kreisvorstand war sich abschließend mit den Vertretern der Kirchen darin einig, dass der regelmäßige Dialog zwischen Parteien und Kirchen wichtig ist.
In seinem Bericht aus der aktuellen Kreispolitik ging der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Rainer Opper u. a. auf eine Sondersitzung der Fraktion zu den Haushaltsüberschreitungen von Landrat a. D. Helmut Eichenlaub bei Reise- und Partnerschaftskosten ein. Er machte deutlich, dass die Mitglieder der Kreistagsfraktion und des Kreisausschusses ihren Beitrag zu einer rückhaltlosen und lückenlosen Aufklärung in dieser Problematik leisten werden. So hat die Fraktion auf einstimmigen Beschluß für die nächste Kreistagssitzung den Antrag gestellt, dass die Verwaltung eine Aufstellung aller Reisekosten des früheren Landrats getrennt nach den einzelnen Reisezielen mit den jeweiligen Kosten und vor allem unter Angabe des dienstlichen Zwecks der Reise erarbeitet. Weiterhin beinhaltet der Antrag auch die Prüfung, inwieweit Rückzahlungsansprüche durchsetzbar sind.
Zur aktuellen Diskussion über die mögliche Schließung von Amtsgerichtsstandorten im Landkreis positionierte sich der Kreisvorstand deutlich. Der Kreisvorstand sprach sich einhellig für den Erhalt aller Amtsgerichte im Landkreis Waldeck-Frankenberg aus.
Die Sitzung des Kreisvorstandes schloß mit einem Bericht der Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg zur Landespolitik. Claudia Ravensburg ging insbesondere auf die neue Regelung des LKW-Nachtfahrverbots auf der Bundesstraße 252, die eine Sondergenehmigungen für Be- und Entlader vorsieht. Sie verwies aber auch darauf, dass diese Regelung noch nicht als endgültig zu betrachten ist.
| Thomas Müller, 16.04.2010, 20:41 Uhr |